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Ortsbürgermeister peter Henrich Neujahrsempfang in der Bürgerstube
Erstmals fand in der Gemeinde ein Neujahrsempfang statt.
Bürgermeister Henrich begrüßte  in seiner Ansprache viele Mitbürger und Gäste.
Es war eine rundherum gelungene Veranstaltung in deren Verlauf auch Franz Weber die Urkunde zum Ehrenbürger der Gemeinde überreicht wurde.
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Zum ersten Neujahrsempfang der Gemeinde hatten sich am Sonntag, 31. Januar viele Bürgerinnen und Bürger in der Bürgerstube versammelt. In einer schönen gemeinschaftlichen Atmosphäre begrüßte Ortsbürgermeister Peter Henrich
die Flemlinger, darunter auch die Landtagsabgeordneten Christine Schneider und Wolfgang Schwarz, Bürgermeister Olaf Gouasé, die Beigeordneten Gerhard Pulg und Erich Litty, Altbürgermeister Franz Weber, Gemeindearbeiter Heinrich Marill,
die Pfarrer Franz Krob und Wolf-Dieter Nuding, wie auch viele Vertreter aus dem Vereinsleben und zuverlässige Helferinnen
und Helferinnen.
422 Einwohner zähle die Gemeinde, wobei die 40-49 Jährigen mit 21 Prozent die stärkste Gruppe darstelle, jedoch auch die zehn bis 19 Jährigen in der Bevölkerung mit 13,2 Prozent vertreten seien, was Henrich zuversichtlich stimmte.
 
In seinem Rückblick ging der Ortsbürgermeister auf die neuen Verkehrsregelungen in der Max- und Hauptstraße ein und auf
die Neueröffnung des Parkplatzes in der Maxstraße. Auch die offizielle Verabschiedung des ehemaligen Ortsbürgermeisters Franz Weber auf dem Dorfplatz fand Erwähnung. In den kommenden Monaten sollen nun die gemeindeeigenen Häuser mit einem Vollwärmeschutz verkleidet werden, der Dorfplatz soll Pflanzen erhalten und im März wird der Dorfplatz im Rahmen
des Projektes „Rosarote Nächte“ vom Verein Südliche Weinstraße in rosa Licht erstrahlen. Henrich informierte auch über das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept, das im September vergangenen Jahres mit Beteiligung der Gemeinde begonnen habe und die Absicht verfolge, die Renaturierung des Kaltenbachs zu begleiten.
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Ehrenbürger Urkunde Nach dem Blick auf erfolgreich umgesetzte und anstehende Projekte wandte sich der Ortsbürgermeister seinem Vorgänger zu. Es sei mehr als recht, einen Menschen zu würden, der stets das „Wohl der Gemeinde im Blick“ gehabt habe. Auf 40jähriges Engagement könne Weber zurückblicken, „unter seiner Regie ist Flemlingen zu einer ansehnlichen Gemeinde herangewachsen“. Von Juli 1969 bis Januar 1978 war Weber Ortsbeigeordneter und von Januar 1978 bis Juli 2009 Ortsbürgermeister Flemlingens - während dieser Zeit habe er „vieles in aller Stille, ohne großes Aufsehen erledigt“ und
mit dem Ausbau der Dorfstraßen, der Renovierung der Bürgerstube, dem Neubaugebiet „Kapellenäcker/Weißes Kreuz“, dem Schaffen des neuen Dorfmittelpunktes und eines
neuen Parkplatzes Weichen für die Zukunft gestellt.
 
Stets habe Weber dabei ein offenes Ohr für alle Bürger gehabt und immer gewusst,
was im Ort gebraucht wird - auch heute „schaut er immer noch mit“.
Neubaugebiet
Der „ausgeglichene, bodenständige und loyale“ Kommunalpolitiker habe viele Ehrungen erhalten, neben der Goldenen Ehrennadel des Landkreises auch die Freiherr-vom-Stein-Plakette. Diese gelte es nun mit der Ernennung zum Ehrenbürger abzurunden und den Stellenwert Webers in der Gemeinde hervorzuheben, Dank zu sagen für Arbeit und Einsatz,
sagte Henrich und überreichte seinem Vorgänger die Urkunde zum ersten Ehrenbürger der Gemeinde.
Bürgermeister Olaf Gouasé sagte der „hoch angesehenen Persönlichkeit im Landkreis“ Dank für das Geleistete und sah in Weber ein Vorbild für kommunalpolitisch engagierte Menschen. Er selbst sei stolz auf die gemeinsame Zeit und mit der Sanierung der Durchgangsstraße auf ein gemeinsames Projekt. Der von ihm anlässlich der offiziellen Verabschiedung
verliehene Titel „Mister Flemlingen“ soll sowohl die Wertschätzung, wie auch die freundschaftliche Verbundenheit zum
Ausdruck bringen. Pfarrer Wolf-Dieter Nuding schloss sich den Glückwünschen an. Ebenso einer, der „alles live aus dem Hintergrund miterlebt“ hatte, Sohn Franz Weber.
Weber bedankte sich für die hohe Ehrung und die damit im Zusammenhang stehenden „fast überschwänglichen Worte“.
Sein langjähriges Engagement sei sowohl von Rat als auch von der Bevölkerung mitgetragen worden. Vieles habe in den vergangenen 40 Jahren bewegt werden können. Er freue sich über die Ehrung und schaute gerne zurück auf die anstrengende, aber lohnende Zeit, in der die Gemeinschaft vieles bewältigt und umgesetzt habe.
Bei gemeinsamen Gesprächen klang der erste Neujahrsempfang der Gemeinde aus.                             
Text Ivonne Trauth
Neubaugebiet
mit Blick auf die
Villa Ludwigshöhe.
Johannisfeuer am 27. Juni auf dem Sportgelände
Johannisfeuer 2009 Das Johannisfeuer (oder Würzfeuer) steht in Zusammenhang mit Feuer- und Sonnensymbolik
wie auch der Sonnenwende, weshalb es selbst häufig als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer
bezeichnet wird. Es ist ein erstmals seit dem 12. Jahrhundert, seit dem 14. Jahrhundert häufig belegter Brauch. Es wird in der Nacht vor dem Johannistag angezündet.
Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen, die Krankheiten bringen, Viehschaden und misswüchsige Kinder hervorbringen, abwehren.
 
Darauf deuten auch die Strohpuppen, die man in manchen Gegenden ins Feuer wirft (Hanslverbrennen). Insbesondere sollten auch Hagelschäden  abgewehrt werden.
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In dieser Beziehung deckt sich das Johannisfeuer mit dem Hagelfeuer. Diese Wirkungen des Johannisfeuers liegen vermutlich
in der hohen Popularität des Heiligen begründet, dem auch sonst starke Kräfte zuerkannt werden - vergleiche die im Mittelalter außergewöhnlich stark verbreiteten Namen Hans, Johannes, Jan, Jean usw. Mittelalterliche Namensgebung heißt ja,
dass dem Kind der entsprechende Heilige als Schutzpatron zugeeignet wird.
Neue Parkplatzanlage in der Maxstraße
Bauarbeiten am Parkplatz Einweihung des Parkplstzes Einweihungsfeier
Abriss und Neugestaltung
in der Maxstraße.   
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Einweihung des neuen Parkplatzes   >>>
Am Freitag, 03. Juli weihten die Flemlinger Bürgerinnen und Bürger mit ihren Gästen den neuen Parkplatz, der nur wenige Fußschritte entfernt vom Dorfplatz mit Brunnen zu finden ist, offiziell ein.
 
Ortsbürgermeister Franz Weber begrüßte unter den Gästen Bürgermeister Olaf Gouasé, Pfarrer Wolf-Dieter Nuding,
Vertreter aus der Verbandsgemeindeverwaltung und von den Bauausführenden Firmen.
Vor eineinhalb Jahren sei im Gemeinderat der Entschluss gereift die Parksituation in der Maxstraße zu entschärfen
und an dieser Stelle einen Parkplatz entstehen zu lassen, erinnerte Ortsbürgermeister Franz Weber an die Anfänge.
Das Grundstück wurde von Seiten der Gemeinde gekauft. Das darauf befindliche Haus wurde abgerissen.
Start der Baumaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 85.000 Euro war Ende April. Zehn Parkplätze und etwas Grün,
sagte Weber, sind bis Mitte Mai entstanden. Zum nördlichen Nachbarn hin wurde eine Stützmauer errichtet,
die Gestaltung hin zum südlichen Nachbarn ist ein wahrer Blickfang.
Sandsteintorbogen Ein vorhandener Sandsteinbogen aus dem Jahr 1601 wurde am Mauerwerk
wieder angebracht, dieses verputzt und mit einem freundlichen Gelb und
mit dem Ortswappen versehen.
Eine neue, elegante Leuchte wurde installiert, die Pflaster passen sich dem der Gehwege an und die Pflanzen runden das freundliche Bild des Parkplatzes ab.
Die ganze Gemeinde habe mitgezogen bei den Anstrengungen
die Parksituation in der Maxstraße und so auch in der Hauptstraße
zu entkräften, lobte der Ortsbürgermeister.
Sein Dank galt den bauausführenden Firmen, wie auch den Nachbarn des Parkplatzes, den Familien Schmitt und Reith,
die geleistete Unterstützung. Josef Reith wird sich künftig um die Pflege der Grünanlage kümmern.
Bürgermeister Olaf Gouasé gratulierte der Gemeinde zum zweiten Mosaikstein in der Dorfgestaltung. Nach dem
Dorfplatz mit Brunnen habe sich die Gemeinde auf den Weg gemacht, Fortschritt in der Gestaltung und Dorfentwicklung
in optischer Wahrnehmung in das Dorfbild einzufügen und das sei gelungen.
Pfarrer Wolf-Dieter Nuding segnete den Parkplatz als neues Bild der Gastfreundschaft.                       
Text Ivonne Trauth
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